Montag, 30. November 2009

Neue Medien vs. Familie/Entwicklung/Sucht

Handys, Computerspiele, Fernsehaufzeichnungsgeräte, PC-Home-Anlage sind heute Standard in vielen Haushalten. Neben Automatisierung in Betrieben und Betriebsabläufen schreitet die Automatisierung in Familien und damit Haushalten stetig voran. Neueste technische Standards beeinflussen natürlich unser aller Familienleben. Die Nutzung der neuen Formen psycho-sozialer Kommunikation bereichern unser Alltagleben und haben Einfluss im sozialen Verbund mit- und untereinander. Die neuen Medien verändern den Freizeitbereich innerhalb der Familie meist nachhaltig. Schon das Vorhandensein einzelner Instrumente hat eine erhebliche Bedeutung für die Gruppe der heranwachsenden Kinder und Jugendlichen, z.B. als neues Statussymbol. Erst recht können sich durch entsprechende Nutzung Einflüsse frei entfalten und werden Gegenstand einer Entwicklung sowohl bei Kindern wie auch bei lernenden Erwachsenen. Das Alltagsleben innerhalb der Familie wird interessanter, aber auch komplexer, vor allem aber verkomplizieren sich Erziehungsmuster und -strukturen. Auch an die Organisation des Familienlebens werden veränderte Anforderungen gestellt. Alles, was jedoch gebraucht werden kann, kann auch missbraucht werden. Selbstverständlich steckt in den neuen Medien auch ein hohes Missbrauchspotential. Falsche Verwendung führt auch zu Sucht und Abhängigkeit. Es ist also wichtig, dass unsere Kinder altersgerecht den richtigen Umgang mit den neuen Medien lernen, um davon profitieren zu können. Bei der sogenannten Community-Sucht (Online-Community) handelt es sich um ein süchtiges Fehlverhalten im Hinblick auf die Nutzung von Social Networking Portalen. Junge Mädchen sind möglicherweise stärker Betroffene.

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